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Bücher sind so
vielseitig und
verschieden wie wir
Menschen selbst.
Es gibt unzählige – und
alle sind sie auf ihre
eigene Weise etwas ganz
Besonderes. Manche
informieren ihre Leser
oberflächlich, andere
vermitteln tiefgründiges
Wissen und wieder andere
sind schlichte und
ergreifende Unterhalter
in stillen Stunden.
Was macht die
„Faszination Buch“ aus?
Nun, ein wichtiger Grund
ist zweifelsohne der,
dass für jeden Geschmack
und Anspruch etwas bei
der großen Auswahl an
Büchern vorhanden ist.
Der 75-jährige
Medizin-Professor findet
für sich ebenso
interessante Werke wie
die 20-jährige
Modebegeisterte – der
11-jährige
Dinosaurier-Fan ist
genau so mit einem
entsprechenden Buch zu
begeistern wie die
45-jährige
Kioskverkäuferin mit
einer Vorliebe für
kitschige Liebesromane.
Sie alle haben ihre ganz
persönliche Beziehung zu
dem zu ihnen passenden
Buch.
Männer und Bücher
Bei Männern gilt es,
drei verschiedene
Lesetypen zu
unterscheiden: Der erste
ist der anspruchsvolle
Bücherwurm, der
hochwertige Literatur
sehr schätzt. Nicht
selten sitzt er abends
gemütlich vor seinem
Kamin und genießt bei
einem delikaten Rotwein
ein gutes Buch.
Der zweite interessiert
sich im Alltag nicht
sonderlich für das
Lesen, hat aber kein
Problem damit, auch mal
ein Buch zur Hand zu
nehmen, wenn es darum
geht, sich über etwas zu
informieren oder zu
recherchieren.
Für den dritten Typ ist
Lesen ein absolutes
No-Go. Bücher sind für
ihn ein Graus, er nutzt
sämtliche andere
Informations- und
Unterhaltungsquellen,
aber beschriftetes
Papier ist nichts für
ihn.
Frauen und Bücher
Frauen sind als das
„emotionalere“
Geschlecht häufig
empfänglicher für
Literatur als Männer.
Die meisten Frauen lesen
gerne und regelmäßig ein
Buch. Dabei sind es
nicht hauptsächlich
Sach- und Fachbücher,
sondern auch oft Romane,
Krimis oder Dramen.
Frauen schalten gerne
beim Lesen ab, lassen
Alltagsstress hinter
sich oder entspannen bei
einem guten Buch in der
Badewanne, während
Männer oft lieber vor
dem Fernseher ihren
Feierabend genießen.
Frauen versetzen sich
meist viel tiefer in die
Handlung ihrer Bücher
und fühlen regelrecht
mit den Figuren. Und
nicht selten wird bei
besonders dramatischen
oder rührenden
Ereignissen während des
Lesens die ein oder
andere Träne verdrückt.
Kinder und Bücher
Kinder sind in der Regel
haltlos begeistert von
Büchern. Selbst wenn sie
selbst noch nicht lesen
können, ist das
allabendliche Ritual des
Vorlesens wichtiger
Bestandteil beim
Zubettgehen. Durch die
Geschichten tauchen sie
in andere Welten ein,
sie entwickeln Fantasien
und erleben die
Geschichten ihrer Helden
auf eine sehr intensive
Art und Weise. Doch es
gibt auch Bücher, bei
denen sie spielerisch
interessante und
spannende Dinge über
Natur und die Welt
lernen. Bereits im
frühesten Kindesalter
haben viele Kleinkinder
schon ihre klaren
Favoriten in Sachen
Bücher und möchten diese
auch immer wieder
vorgelesen bekommen.
Der Enthusiasmus, mit
dem Kinder Büchern
häufig entgegentreten,
lässt sie aufleben, er
hebt ihre Stimmung und
verleitet sie zum
Träumen. Eigenschaften,
die vielen Erwachsenen
durch Routine und Alltag
häufig verloren gegangen
ist. Warum sich also
nicht anstecken lassen
von der Freude am Lesen?
Es gibt für jeden das
richtige Buch. Und auch
wenn man beim ersten
Versuch nicht sofort das
Lieblingsbuch
schlechthin entdeckt, so
sollte man sich nicht
sofort abschrecken
lassen und die Lust an
Büchern verlieren. Denn
bei kaum einer anderen
Sache trifft die
buddhistische Weisheit
„Der Weg ist das Ziel“so
sehr zu wie beim Lesen.
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